7 Tipps, um dein eigenes Projekt endlich zu starten

Vor 30 Tagen habe ich den MindPunk Blog gestartet und seitdem erfolgreich 30.000 Wörter für dieses Projekt geschrieben und veröffentlicht. Mit diesen Tipps will ich dir helfen, die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden und dein Projekt zu einem Erfolg zu machen.

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Neues Projekt: Aller Anfang ist schwer?!

Bei mir ist das so: Wenn ich Bock auf ein neues Projekt habe, bin ich Feuer und Flamme. Am liebsten würde ich sofort loslegen.

Und das mache ich dann auch.

Ich registriere eine Domain, Social Media Profile, installiere WordPress und ein Theme, richte mein Arbeitszimmer ein und überlege mir, wann ich mit der Arbeit beginnen kann.

Wenn alles bereit ist, will ich loslegen und… kann nicht. Die Handbremse ist bis zum letzten Ritzel angezogen.

Was in dieser Phase passiert ist, dass ich mich um das Konzept meines neuen Projektes kümmern muss. Und das bedeutet, dass ich mir in einer Recherche auf Google auch mal den Wettbewerb ansehe.

Egal, ob mein Projekt ein Online-Shop, ein Blog, ein Podcast oder das verkaufen von Dienstleistungen ist. Wenn ich sehe, wie fortgeschritten die Wettbewerber schon sind, fühlt sich das an, als würde man bei mir einen Stöpsel ziehen. Und die tagelang aufgebaute Motivation, fließt einfach nur aus mir heraus.

Ohnmacht, ist das richtige Wort. Ich fühle mich in diesem Moment ohnmächtig.

Und mich befallen negative Gedanken:

  • Es macht ja sowieso keinen Sinn,…
  • Die anderen waren einfach früher da und haben die ganze Reichweite,…
  • Das wofür ich kämpfen müsste, haben die ja schon,…
  • Die Wettbewerbsbarrieren sind zu hoch, ich habe keine Chance,…
  • Ich bin zu spät, zu dick, zu dünn, zu dumm,…
  • Am besten fange ich gar nicht erst an,…
  • Wenn ich doch auch so viel Geld hätte, dann würde ich,…
  • Wenn ich nicht noch einen Vollzeitjob hätte, könnte ich ja auch,…

So wie ich mich vorher positiv motiviert in die Sache reingesteigert habe, falle ich nun sprichwörtlich ins bodenlose nichts.

Mit diesen Tipps überwindest du deinen Tiefpunkt und findest neue Motivation

Ich war schon hunderte Mal an dem Punkt, an dem mich die Motivation für mein neues Projekt schlagartig verlässt und handlungsunfähig zurücklässt. Und die Projekte einfach versanden…

Aber ich habe nun doch einige Male geschafft, diesen Tiefpunkt erfolgreich zu überwinden und ins Handeln zu kommen.

Mit diesen Tipps will ich dir helfen, dass du das auch kannst:

Tipp #1: Einfach mal machen

Klingt blöd, hilft aber: Einfach mal machen! Aber nicht so schön um die Sache herum prokrastinieren, wie ich im Beispiel vom Anfang des Beitrages. Wenn du bloggen willst, dann schreibe. Verschwende keine Zeit mit Installationen, Theme, WordPress, Google Analytics, AdWords, Facebook, Instagram, Pinterest, was auch immer.

Investiere am Anfang nur das absolute Minimum deiner Zeit in diese Dinge. Konzentriere dich einfach auf den Kern dessen, was du machen willst und mache das. Versuche hier so gut wie möglich zu werden und das beste Angebot deiner Nische zu erstellen.

Tipp #2: Üben, üben, üben

Am Anfang wirst du schlecht sein, scheiß drauf und mache weiter. Sieh es als Übung. Selbst, wenn du etwas machen willst, was du eigentlich schon ziemlich gut kannst, wirst du am Anfang Schwierigkeiten bekommen. Denn etwas komplett eigenständig, oder selbstverantwortlich zu machen, wartet mit vielen neuen Erfahrungen auf dich.

Akzeptiere diese Phase einfach und arbeite dich sprichwörtlich durch sie hindurch. Kopf hoch, du wirst mit jedem Mal besser werden.

Tipp #3: Fokus auf dich selbst

Wichtiger Tipp: Es gibt da draußen Millionen von Menschen und zig tausend Menschen, die vermutlich das gleiche versuchen wie du. Genau jetzt. Und unter diesen Menschen wird es immer einen geben, der besser ist als du. Fakt.

Das nervt, oder? Gehört aber zum Leben dazu und ich kann dir nur den Tipp geben: Ignoriere das am Anfang und konzentriere und fokussiere dich nur auf dich, denn du bist das einzige, was du verändern kannst.

Tipp #4: Starte Lean

Aber bitte nicht allen Wettbewerb ignorieren und voller guter Vorsätze deinen Job kündigen und all dein Geld in das eine Projekt investieren. Starte Lean: Das heißt, so schlank wie möglich und Schritt für Schritt.

Wenn du einen Blog aufziehen willst, dann schreibe erstmal für drei Monate jeden Tag, bevor du Zeit in die Vermarktung investierst und finde heraus, ob dir schreiben überhaupt liegt.

Wenn du einen Podcast erstellen möchtest, versuche erstmal ein paar Demos aufzunehmen, bevor du das teure Equipment bestellst.

Wenn du Dienstleistungen verkaufen willst, versuche erstmal dein Angebot zu definieren und deine Verkaufspräsentation zu erstellen.

Tipp #5: Erzähle Freunden von deinem Projekt, aber nicht jedem

Ein gewisser „sozialer Druck“ wirkt unglaublich motivierend. Wenn wir zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören wollen, hilft es, wenn wir anderen davon erzählen. Denn wir wollen uns selbst immer bestätigen.

Aber das hat in diesem Fall einen Haken, denn auch ziemlich gute Freunde oder Familienmitglieder können für uns zu Schwellenhütern werden. Das sind Menschen, von denen wir eigentlich denken, dass sie nur unser bestes wollen, die uns aber in diesem Fall eher behindern. Weil sie, unterbewusst, nicht wollen, dass wir uns verändern.

Oft reicht schon ein falsches Wort, dass den Samen des Zweifels in uns säht. also erzähle am Anfang nur den Menschen von deinem Projekt, die vielleicht ähnliches tun und von denen du weißt, dass sie 100% positiv reagieren.

Tipp #6: Umgib dich mit inspirierenden Menschen, die ähnlich drauf sind und es besser machen

Es hilft, wenn man gleichgesinnte trifft.

Wenn du Unternehmer bist oder etwas in diese Richtung machst, geh zum Beispiel zu einem Unternehmerfrühstück.

Wenn du Blogger sein möchtest, wäre vielleicht ein Barcamp etwas für dich.

Es geht darum Leute zu treffen, von denen du lernen kannst, oder die dich inspirieren weiter zu machen. Wir sind in der Regel nicht alleine, mit unserem Wunsch etwas auf die Beine zu stellen. Wenn du dieses Gefühl hast, dann hast du vielleicht nur das falsche Umfeld.

Tipp #7: Schaffe dir neue Routinen

Ich sage es dir ganz ehrlich: Die ersten 30 Tage mit deinem neuen Projekt werden hart. Aber du musst sie durchziehen und in dieser Zeit am besten täglich an deinem Traum arbeiten, damit es für dich zur Gewohnheit wird. Das wird dich Willenskraft kosten, denn du hast viele Ideen, zu wenig Zeit diese umzusetzen und bestimmt noch eintausend andere Dinge, die du tun musst.

Mir hat es geholfen mich mit Getting Things Done besser zu organisieren und dann mit einer Morgenroutine positive Habits aufzubauen und kontinuierlich, jeden Tag an meinen Zielen zu arbeiten.

Wie klingen diese Tipps für dich?

Fühlst du dich von ihnen motiviert und bereit dein Projekt umzusetzen oder sind sie dir zu vage? Es gibt ja viele Ratgeber zu diesem Thema und ich kenne dein Gefühl, dass man manchmal denkt „ach ja, wenn es denn mal so einfach wäre“. Versuche es einfach mal, du wirst überrascht sein, wie weit du kommst.

Motivierte Grüße,

MindPunk von mindpunk

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