Tue und mache mehr von dem, was dich glücklich macht

„Do more of what makes you happy“ klingt wie ein banaler Vorschlag. Einfach mehr von dem tun und machen, was uns glücklich macht. Ganz einfach, oder? Aber was macht uns denn eigentlich glücklich? Ich habe einen Tipp für dich: Übe Achtsamkeit und erstelle eine Liste mit Dingen, die dich mit Lebensfreude erfüllen.

Übe Achtsamkeit: Was macht dich glücklich?

Wir alle wollen glücklich sein, sind es aber große Teile des Tages nicht.

Das Gefühl habe ich zumindest, denn die wenigsten Menschen zeigen es, sondern laufen miesepetrig durch die Welt.

Falls du also doch den großen Teil des Tages glücklich bist, sag das doch auch einfach mal deinem Gesicht und setze ein breites Grinsen auf. 🙂

Falls du noch nicht den großen Teil des Tages glücklich und zufrieden bist, habe ich hier eine kleine Übung in Achtsamkeit für dich.

Denn um glücklich zu sein, müssen wir ja erst einmal aufschreiben, was uns glücklich macht. Um dann mehr davon zu tun.

Klingt einfach, oder?

War es für mich ehrlich gesagt gar nicht. Denn ich bin so ein Typ, der im Alltag gerne die eigenen Bedürfnisse hinten anstellt und erst einmal macht, was getan werden muss. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen sozusagen.

Und selbst Dinge, die eigentlich auf mein Glückskonto einzahlen sollten, erfüllen mich nicht in diesem Sinne mit Glück. Oft, weil ich sie einfach nicht als solche wahrnehme.

Also die Übung lautet: Beobachte dich öfter selbst und erstelle eine Liste mit diesen Dingen.

Meine Liste: Ich bin glücklich, wenn…

  • Ich um 6 Uhr aufstehe und mit meiner Hündin an einem Sommermorgen spazieren gehe
  • Ich mittags mit meiner Hündin spazieren gehe und ein Hörbuch höre
  • Wenn ich abends mit meiner Freundin und Hündin im Gras sitze und den Passanten zusehe
  • Wir mit Freunden, Kindern und Hunden wandern gehen
  • Ich in meinem Arbeitszimmer sitze und Beiträge für MindPunk erstellen kann
  • und noch ein paar mehr, die an dieser Stelle zu intim wären

Diese Liste zu erstellen dauert nur wenige Minuten, hat aber zwei große Effekte auf mein Leben.

Erstens werden wir automatisch glücklich und zufrieden, wenn wir darüber nachdenken, was uns glücklich macht (das habe ich in „Gehirn eines Buddha“ beschrieben). Denn wir sehen, was wir eigentlich schon alles haben – und das ist eine ganze Menge. Ich zum Beispiel habe festgestellt, wie einfach ich mehr dieser Kleinigkeiten machen kann.

Zweitens stelle ich fest, was nicht auf der Liste ist. Dinge wie, „wenn ich einen erfolgreichen Tag auf der Arbeit hatte“, zum Beispiel. Und ich habe mit mir gehadert, ob ich diesen Punkt auf die Liste schreiben soll. Aber im Moment fühlt sich das einfach nicht so an, auch wenn es in Zukunft vielleicht wieder so sein kann.

Also, was macht dich glücklich? Finde es heraus und dann trage doch einfach mehr davon in deinen Kalender ein!

– dein MindPunk

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