Buchempfehlung: „Konzentration“ von Marco von Münchhausen

Sich endlich wieder konzentrieren zu können und voll bei einer Sache sein – wünschen wir uns das in unserer schnellen und digitalen Zeit nicht alle?! Marco von Münchhausen geht in „Konzentration“ der Sache auf den Grund. Er zeigt uns, wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein.

Konzentration: Wieder voll und ganz bei der Sache sein

Die Digitalisierung gefährdet unsere Konzentration. Unser Hirn hat sich auf den Informations-Overkill dieser Zeit noch nicht eingestellt. Besonders Social Media hat Suchtpotenzial, weil neue Likes zu bekommen und virale Inhalte zu entdecken Dopamin ausschüttet.

Wir können uns kaum noch auf lange Inhalte konzentrieren.

Und dieses Phänomen hat sogar einen Namen: Die „Fear of missing out“ (FOMO) lässt uns zwischen spannenden Meldungen, Bildern und Videos hin und her springen. Und selbst die Entscheidung für eine Sache, ist eine Entscheidung gegen all die Dinge, die wir noch hätten tun oder sehen können.

Das ist eine Reizüberflutung, die uns unkonzentriert und unfokussiert macht.

Und noch schlimmer, dass ist langfristig ungesund, unproduktiv und macht uns unglücklich.

Häufige Unterbrechungen sind Gift für konzentriertes und erfolgreiches Arbeiten

Auch auf der Arbeit, dort, wo wir uns eigentlich dringend konzentrieren müssten, schaffen wir es kaum noch. Büroangestellte werden im Schnitt alle 11 Minuten unterbrochen und benötigen zwischen 20 und 25 Minuten, um wieder in eine tiefe Konzentration zu gelangen. Das macht unproduktiv und kostet damit Geld.

Außerdem arbeiten sie nie wieder so effizient, wie vor der Unterbrechung.

Die häufigste Ursache für Unterbrechungen? E-Mails und Notifications.

Multitasking ist eine Lüge

Wir können uns nur auf eine Sache konzentrieren. Wenn wir uns an mehr versuchen, werden wir fahrig und ineffektiv. Unser Gehirn springt zwischen den Aufgaben hin und her und wird müde.

Drei Tipps für tiefe Konzentration bei einer Aufgabe

  1. Eine klare Aufgabe ist wie ein Magnet für unsere Aufmerksamkeit.
    Ein eindeutiges Ziel: Nicht „Kundenpflege“, sondern „10 Kunden zwischen 9 und 11 Uhr anrufen“.
  2. Eine motivierendes Ziel: nicht zu fordernd, nicht zu langweilig
  3. Ruhe: Innerlich und äußerlich
    Mails und Messenger schließen
    Handy weglegen und alles was ablenken könnte aus dem Sichtfeld entfernen

Es ist so zum Beispiel auch ein Konzentrationskiller, wenn man in einer Besprechung ein Handy auf dem Tisch liegen lässt. Allein die Tatsache das es dort liegt, lenkt alle Anwesenden ab. Ganz abgesehen davon, dass es unhöflich ist.

Drei Übungen für tiefere Konzentration

  1. Gönne dir Pausen und kreative Freiräume
  2. Übe Meditation und Achtsamkeit
  3. Denke positiv

„Konzentration“ lohnt sich für dich, wenn…

…du das Gefühl hast, zu viele Dinge in deinem Kopf zu jonglieren und dich nicht mehr auf eine Sache konzentrieren zu können. Ständige Unterbrechungen und digitale Zerstreuung sind schlecht für unsere Produktivität, Zufriedenheit und Gesundheit. Es kann ganz leicht sein, dagegen etwas zu tun.

Ich hoffe dieses Buch hilft dir, dich wieder besser zu Konzentrieren!

dein MindPunk

Foto: Moren Hsu

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